Intelligente Zirkulationspumpen-Steuerung |
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Häufige Fragen Kontakt |
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© Dr. Clauss Bild- und Datentechnik GmbH |
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In der übergroßen Mehrzahl aller Fälle wird unsere Steuerung in Betrieb genommen und - vergessen. Genau so soll es sein: Wir haben viel Entwicklungsaufwand dafür verwendet, dass alles, ja wirklich alles, mit großer Zuverlässigkeit automatisch erfolgt, ohne vorher "Einstellorgien" abhalten zu müssen.
Dennoch gibt es hier und da Fragen, die wir mit deren Antworten nachfolgend veröffentlichen, um Ihnen im Fall des Falles schnellstens weiter zu helfen.
Es sei aber nochmals betont:
In aller Regel genügt das Befolgen unserer mitgelieferten kurzen Installations- und Gebrauchsanleitung ohne sich um Details kümmern zu müssen.
Allgemeine Fragen | |
Ich habe eine Niedrigtemperatur-Heizung. |
Ja. Zum Auslösen der Pumpe ist keine bestimmte Temperatur nötig. Es genügt, wenn das Wasser so warm ist, dass es subjektiv als warm empfunden wird. (Anderenfalls bräuchte man auch keine Zirkulation.) |
Wie erkenne ich die Version meines Gerätes? |
Am Geräteboden befindet sich ein Typschild mit Seriennummer. Die ersten beiden Ziffern zeigen den Herstellungsmonat, die folgenden beiden das Herstellungsjahr an. Die Seriennummer 12071234 bedeutet also z. B. Dezember 2007. |
Ist ein Update meines Geräts möglich? |
Wie jeder andere ehrgeizige Hersteller sind auch wir stets um die Weiterentwicklung unserer Produkte bemüht. Diese "Veränderungen im Sinne des technischen Fortschritts" betreffen insbesondere die Firmware, die in größeren Abständen nach sorgfältigen Testreihen in der Serie erneuert wird. Updates sind grundsätzlich nur durch uns selbst und innerhalb von Hauptversionen möglich, also z.B. von 2.6 auf 2.7 oder von 3.0 auf 3.11. |
Die Installation | |
Welcher Abstand zwischen Pufferspeicher und Vorlaufsensor ist optimal? |
Generell gilt: |
In meiner Anlage bestehen die Rohrleitungen aus Kunststoff. Ist das ein Problem? |
Nein - überhaupt nicht! Auch an Kunststoffrohren oder solchen aus Verbundwerkstoffen ist die zuverlässige Funktion uneingeschränkt garantiert. |
Meine Rohrleitungen sind mit Isoliermanschetten gedämmt. Ist es besser, die Fühler unter den Manschetten anzubrin-gen oder die Messtrecke frei zu legen? |
Solange das Dämmverhalten im gesamten Rohrleitungssystem etwa gleich ist, sollten die Fühler nach dem Befestigen mit den Manschetten abgedeckt werden. Nur dann, wenn sich das stehende Wasser innerhalb der Gebäudeinstallation deutlich schneller abkühlt, als an der Messstrecke, sollte man einige Zentimeter Dämmung im Bereich um den Temperaturfühler entfernen. |
Ich habe keinen Warmwasser-Boiler, sondern einen Frischwasser-Wärmetauscher. Was muss ich beachten? |
Grundsätzlich kann CIRCON auch in diesen Systemen betrieben werden, wenn die nachfolgend beschriebenen Besonderheiten beachtet werden. Ein Frischwasser-Wärmetauscher besitzt, ebenso wie ein Boiler, einen Primärkreislauf mit einer Ladepumpe. Der Unterschied zwischen beiden besteht aber darin, dass der Wärmetauscher kein Speichervolumen besitzt, um eine größere vorgeheizte Wassermenge vorzuhalten. Das hat vor allem hygienische Vorteile. Wärmetauscher-Systeme können prinzipiell in vier verschiedenen Regimen arbeiten: a) Ladepumpe läuft ständig; b) Ladepumpe wird von einer Zeitschaltuhr in bestimmten Intervallen eingeschaltet; c) Ladepumpe schaltet bei Warmwasserentnahme ein; d) Ladepumpe schaltet bei Warmwasserentnahme und bei Warmwasserzirkulation ein.
Im Fall a) gibt es sekundärseitig keinen Unterschied zu normalen Boiler-Systemen.
Im Fall b) empfehlen wir, die Ladepumpe nur dann abzuschalten, wenn mit hoher Wahrscheinlichkeit kein Warmwasser gebraucht wird, also tief in der Nacht und eventuell bei regelmäßiger beruflicher Abwesenheit aller Bewohner am Tage. Zu beachten ist, dass selbst bei einer durchlaufenden Brauchwasserpumpe in den Pausenzeiten der Ladepumpe kein Warmwasser entnommen werden kann. Ansonsten kann CIRCON wie üblich betrieben werden.
Fall c) ist für jede Art eine selbstlernende bedarfsgerechte Brauchwasserpumpensteuerung der ungünstigste: Zunächst gibt es eine zusätzliche Verzögerung nach dem Start der Ladepumpe bei Warmwasserentnahme, bevor sich der Brauchwasservorlauf messbar erwärmt. Noch komplizierter ist aber die Situation bei gelernten Bedarfszeiten. Während CIRCON die Brauchwasserpumpe vorausschauend startet, um bei nachfolgendem Bedarf bereits heißes Wasser in der Leitung zu haben, wird letzteres von der weiterhin ausgeschalteten Ladepumpe verhindert. Somit wird die Brauchwasserpumpe zwar eingeschaltet, fördert aber nur kaltes Wasser aus dem Wärmetauscher. Das führt wiederum dazu, dass im CIRCON die Diagnose „Boiler kalt“ aktiviert wird, die als Trockenlaufschutz die Pumpe vorsorglich abschaltet. Eine solche Steuerung bedingt also grundsätzlich – selbst dann, wenn die Brauchwasserpumpe im Dauerlauf liefe – dass niemals heißes Wasser an den Zapfstellen vorgehalten wird, sondern durch Entnahme immer erst angefordert werden muss. Mit einer solchen Steuerung ist also kein sinnvoller Komfort zu erreichen. CIRCON kann aber den Pumpenlauf auf Anforderung dennoch unterstützen, ohne jedoch seinen Hauptvorteil voll ausspielen zu können. Wir empfehlen, den Vorlaufsensor direkt im Primärkreislauf unmittelbar vor oder nach der Ladepumpe zu befestigen und den Einstellknopf auf Anschlag in Stellung Blau zu stellen. Je nach Ausführung des zur Ladepumpe und dem Wärmetauscher gehörenden Flusssensors kann es möglich sein, diesen so in den Zirkulationskreislauf einzusetzen, dass die Ladepumpe auch bei Zirkulation aktiviert wird, wodurch der sehr viel bessere Fall d) entstehen würde.
Fall d) hat gegenüber c) den großen Vorteil, dass er eine vorausschauende Betriebsweise unterstützt. Hier ist lediglich zu beachten, dass spätestens dann, wenn ohne erkennbaren Grund die Trockenlaufdiagnose am CIRCON angezeigt wird, der Vorlaufsensor nicht am Brauchwasser-Vorlauf, sondern am Primärkreislauf unmittelbar vor oder nach der Ladepumpe angebracht werden sollte. Ansonsten wird in diesem Fall der volle Betriebsumfang erreicht.
Zu beachten ist nur, dass beim Betrieb des Vorlaufsensors am Primärkreislauf ein möglicher Trockenlauf der Pumpe vom CIRCON nicht mehr verhindert wird. |
Die Inbetriebnahme | |
Die Laufzeiten der Pumpe sind viel länger als es zur Erwärmung des Rücklaufs nötig ist. |
In den ersten 7 Tagen werden vom Gerät alle systemrelevanten Daten gesammelt. Dazu gehören u. a. thermische Desinfektionszeiten, die in der Kesselsteuerung im Wochenzyklus vorprogrammiert sein können. Um diese zuverlässig aufzufinden, wird eine ganze Woche lang nach diesen gesucht, wofür der Lauf der Pumpe so lange ausgedehnt werden muss, bis kein weiterer Temperaturanstieg am Vorlauf mehr gemessen wird. Nur so sind Messwerte miteinander vergleichbar. Für diese Suche werden während der ersten Woche außerdem Screeningläufe bei erkannten Ruhetemperatur-Spitzen im Vorlauf vorgenommen. Das heißt, die Pumpe wird mitunter auch dann gestartet, wenn dafür gerade kein Anlass erkennbar ist. Dieser ganze Aufwand dient dem Ziel, die Wasserqualität durch den zeitlich begrenzten täglichen Pumpenlauf nicht zu beeinträchtigen, womit wir den gesetzlichen Vorgaben entsprechen. Genau nach einer Woche Betriebszeit ist dann eine deutliche Änderung des Verhaltens erkennbar. (Alternativ hätten wir natürlich auch alle Daten vom Benutzer eingeben lassen können. Gerade dies widerspricht aber unserem Konzept eines völlig wartungsfreien Gerätes.) |
Obwohl meine Pumpe sorgfältig entlüftet wurde und das System beheizt wird, wird häufig „Trockenlauf / Boiler kalt“ angezeigt. |
Wenn CIRCON mit seinen Sensoren richtig installiert wurde, handelt es sich bei Ihrem System möglicherweise um ein Frischwasser-Wärmetauscher-System. Bitte lesen Sie unter „Ich habe keinen Warmwasser-Boiler, sondern einen Frischwasser-Wärmetauscher. Was muss ich beachten?“ weiter. |
Der tägliche Betrieb | |
Wenn ich so lange den Wasserhahn öffne, bis die Pumpe einschaltet, verbrauche ich sehr viel Wasser. |
Richtig, aber das müssen Sie auch nicht: Es genügt tatsächlich ein kurzer Wasserstoß von etwa 2 Sekunden. Schließen Sie dann ruhig das Auslaufventil wieder. Das Einschalten erfolgt zwar wegen der notwendigen Wärmeleitung durch das Rohr zum Sensor etwas verzögert, aber auch ohne dass so lange Wasser läuft. |
Die Pumpe wird bei Anforderung nicht (oder nicht immer) ausgelöst |
Hierfür gibt es verschiedenste Erklärungen, die in den allermeisten Fällen keine Fehlfunktion sind, sondern auf Fehlbedienung oder Fehlinterpretation zurückzuführen sind: 1) Es erfolgten während des Betriebs Veränderungen an den Temperatursensoren, z. B. Anbringen am Rohr, Wechsel der Messstelle oder Trennen/Verbinden der Anschlussstecker. Hierdurch wird dem Gerät ein unnatürlich großer Temperatursprung vorgetäuscht, wodurch sich die automatische Schaltschwelle zu hoch einstellt. Nach derartigen Veränderungen muss deshalb stets ein Neustart erfolgen (für einige Sekunden aus der Steckdose ziehen). 2) Wenn der Vorlauf aus vorheriger Entnahme noch ausreichend erwärmt ist wird ein wiederholter Start unterbunden. Dies ist gewollt bei der Annahme, dass die Messstelle am Vorlauf nicht viel langsamer abkühlt, als die Rohrleitung an den Zapfstellen. Sollte die Wärmedämmung über der Messstelle allerdings viel besser sein als im Gebäude, so kann es zu unerwünscht langen "Blockaden" kommen. Hier hilft das Freilegen des Vorlauffühlers und dessen unmittelbarer Umgebung. 3) Eine vorhandene Schwerkraftzirkulation, z.B. durch Verkalkung des Rückschlagventils, kann zu Einschalt-Unsicherheiten führen. Sollte eine solche vorhanden sein, wird sie von unserem Gerät (seit Version 3.11) spätestens nach einer Woche angezeigt. In anderen Fällen genügt es zur Diagnose, die Pumpe abzuziehen und nach dem Abkühlen der Rücklaufleitung irgendwo im Haus kräftig Warmwasser zu zapfen. Erwärmt sich dabei der Rücklauf, so ist das Rückschlagventil defekt. |
Obwohl meine Pumpe sorgfältig entlüftet wurde und das System beheizt wird, wird häufig „Trockenlauf / Boiler kalt“ angezeigt.
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Wenn CIRCON mit seinen Sensoren richtig installiert wurde, handelt es sich bei Ihrem System möglicherweise um ein Frischwasser-Wärmetauscher-System. Bitte lesen Sie unter „Ich habe keinen Warmwasser-Boiler, sondern einen Frischwasser-Wärmetauscher. Was muss ich beachten?“ weiter. |
Die Pumpe läuft zu kurz, um alle Zapfstellen zu versorgen |
Dieses Problem kann beobachtet werden, wenn die Anlage verzweigt und die Länge zwischen kürzestem und längstem Kreis sehr unterschiedlich (z. B. mehr als 1:10) ist. Hier sind in die Rückläufe der kürzeren Kreise unbedingt Zirkuklationsregler einzubauen, die bei zunehmender Temperatur diesen Teilkreis abriegeln und somit auch eine genügend große Strömung im längsten Kreis gewährleisten ("Hydraulischer Ausgleich"). Anderenfalls ist die Zeit zwischen Einschalten der Pumpe und Erwärmung der entferntesten Zapfstellen unzumutbar lang, weshalb wir hier von nicht fachgerechter Installation sprechen müssen. Als vorübergehende Hilfe kann der Rücklaufsensor abgezogen werden, um die Pumpenlaufzeiten zu verlängern. Besser ist es aber immer, an den Ursachen zu korrigieren, nicht an der Wirkung. |
In meiner Anlage dauert es nach dem Starten der Pumpe sehr lange, bis die letzten Zapfstellen mit warmem Wasser versorgt sind. Was können die Ursachen sein? |
Hier kommen zwei Ursachen in Betracht: 1) Das Zirkulationssystem hat kein Rückschlagventil oder das vorhandene ist defekt. So können z. B. Kalkablagerungen zum Blockieren führen, wodurch das Ventil nicht mehr schließt. Dadurch werden Zapfstellen teilweise in entgegengesetzter Richtung zum Pumpenlauf über die Zirkulationsleitungen versorgt. 2) Ein mehrkreisiges Zirkulationssystem ist hydraulisch schlecht abgestimmt: Durch unterschiedliche Rohrquerschnitte oder Leitungslängen kommt es zu größeren Unterschieden in den Laufzeiten. Der Einbau hydraulischer Zirkulationsregler in den Rücklauf stark bevorzugter Kreise bringt schnell Abhilfe. In beiden Fällen sollte die Hilfe eines Installateurs in Anspruch genommen werden. |
Der Rücklaufsensor scheint überhaupt nicht zu funktionieren: Die Pumpe läuft viel länger als es nötig wäre, um den Rücklauf zu erwärmen |
Ein sich erwärmender Rücklauf ist keine Garantie dafür, dass in einem verzweigten Rohrsystem wirklich alle Stränge und Zapfstellen ausreichend erwärmt sind. Deshalb genügt eine fühlbare Erwärmung nicht als Kriterium zum Abschalten der Pumpe. Statt dessen erfolgen im CIRCON sehr komplexe Analysen zur Beurteilung des Temperaturprofils. Im Einzelfall kann das Ergebnis vom subjektiv empfundenen Optimum etwas abweichen. Eine etwas längere Laufzeit hat aber andererseits keinen gravierenden Einfluss auf den Energiehaushalt. Auch die befürchtete Zerstörung der Schichtung im Pufferspeicher bei unnötig langem Pumpenlauf wird oft überschätzt. Jede Zirkulation führt grundsätzlich zu Verwirbelungen, die auch bei kürzester Betriebszeit die Schichtung beeinflusst. Version 3.11: |
Manchmal schaltet die Pumpe (nachts beim Aufheizen des Speichers) ein, ohne dass je um diese Zeit Wasser gezapft wurde. |
Das Gerät reagiert auf ausgeprägte Temperaturspitzen im Pufferspeicher, die durch thermische Desinfektion hervorgerufen werden. Solche Desinfektionsaufheizungen sind in der Kesselsteuerung vorprogrammiert. Wäre in dieser Zeit die Pumpe abgeschaltet, könnte die Desinfektion nur den Pufferspeicher aber nicht das Rohrnetz erreichen. Deshalb werden solche Maßnahmen vom Gerät automatisch erkannt und unterstützt. Version 3.11: |
Was passiert nach einer Stromunterbrechung? |
Auch wenn dies nicht sinnvoll erscheint: Für uns steht die völlige Wartungsfreiheit an oberster Stelle. Deshalb: Keine Batterie, dafür aber schnelles Neulernen, wenn es einmal nötig ist. |
Wie kann das Gerät Zeiten lernen? Ist da eine Uhr eingebaut? |
Ja und nein: Es gibt eine Uhr, aber keiner muss sie stellen. Diese Uhr beginnt mit dem Einschalten zu laufen, "weiß" also, wann eine Minute, ein Tag oder eine Woche vorbei sind, "weiß" aber nicht, "wie spät" es wirklich ist. Muss sie aber auch nicht, um die Gewohnheits-Zyklen zu erkennen. Einzige Ausnahme: Wochenenden werden anhand deutlich abweichender Gewohnheiten erkannt und zugeordnet. |
Die Temperatursensoren | |
Sind die Temperatursensoren nicht zu klein und zu empfindlich gegen mechanische Zerstörung? |
Tatsächlich sind die in der Heizungstechnik gebräuchlichen Tauch- und Anlegefühler mechanisch robuster als der CIRCON-Sensor. Für unsere Anwendung sind diese aber viel zu träge und verfälschen wegen ihrer hohen Wärmekapazität das Messergebnis. Unsere Sensoren wurden speziell für diesen Einsatz entwickelt und haben sich mit einer wirksamen Zeitkonstante unter 5 s auch bestens bewährt. Ausfälle oder mechanische Schäden wurden bisher selten beobachtet. |
Gibt es einen Unterschied zwischen Vor- und Rücklaufsensor? |
Nur in der Farbkennzeichnung an den Steckverbindern, um bei verlegten Kabeln noch richtig zuordnen zu können. Ansonsten sind beide baugleich. |
Muss der Rücklaufsensor angeschlossen sein? |
Nein, nicht unbedingt. Für das Erkennen eines Warmwasserbedarfs wird er nicht gebraucht. Er dient dazu, die jeweilige Pumpenlaufzeit vorzeitig zu beenden, sobald das Rohrsystem ausreichend mit Wärme versorgt ist. Ist er nicht angeschlossen, so sorgt ein Timer im CIRCON für die Laufzeitbegrenzung. Version 3.11: |
Warum haben die Sensoren so ein ungewöhnliches Flachkabel? Darf man das knicken? |
Die Sensorkabel wurden für eine hohe Temperaturbeständigkeit über 120 °C und gute Verlegeeigenschaften auch unter Isoliermanschetten speziell entwickelt, wofür bewährte Technologien aus der Kraftfahrzeugtechnik entliehen wurden. Diese Kabel können also "unsichtbar" unter den Schaumstoffmanschetten der Rohre verlegt werden. Sie dürfen auch einmalig geknickt werden, so dass z.B. überschüssige Leitungslängen gefaltet unter die Manschetten gelegt werden können. |
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Das Rückschlagventil | |
Mein Controller funktioniert immer ca. eine Woche fehlerlos. Danach zeigt das Gerät: "Bereit, aber Fehlerdiagnose – Rückschlagventil defekt“ (1x rot in 2s). Können Sie mir weiterhelfen? |
Mit hoher Wahrscheinlichkeit ist tatsächlich ein Fehler im Rückschlagventil vorhanden, der dazu führt, dass dieses nicht zuverlässig schließt. Hierdurch kommt es u. a. unkontrolliert zu einer Schwerkraftzirkulation, also einer Zirkulation auch bei ausgeschalteter Zirkulationspumpe. Neben einem erhöhten Energieverlust und stärkerer Verkalkung der Pumpe wegen höherer Durchschnittstemperaturen irritiert dies auch unsere Steuerung, weil zuweilen ein Wasserverbrauch "vorgetäuscht" wird.
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Elektrischer Anschluss | |
Als CIRCON nach der Installation zum ersten Mal einschaltete kam es zum Kurzschluss / Durchbrennen der Sicherung. Jetzt funktioniert CIRCON gar nicht mehr. Die Pumpe läuft aber ohne ihn wie vorher problemlos. |
Die Ursache ist eine falscher Anschluss Ihrer Pumpenzuleitung (unzulässige "Nullung" des Schutzleiters), der auch ohne CIRCON äußerst gefährlich ist. Das gleiche Ergebnis erhalten Sie auch, wenn Sie den Netzstecker einfach um 180 ° verdreht in die Netzsteckdose stecken. Tun Sie das aber nicht, sondern nehmen Sie die Pumpe sofort außer Betrieb und ziehen Sie einen Elektrofachmann zu Rate. LEBENSGEFAHR !!! |
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Schnelltest | |
Ich bin mir nicht sicher, ob mein Gerät (noch) in Ordnung ist. Wie kann ich es einfach überprüfen? |
Stecken Sie nur den frei in der Luft befindlichen und auf Zimmertemperatur abgekühlten Vorlaufsensor am Gerät an. Anstelle der Pumpe kann eine kleine Tischlampe oder ähnliches (max. Leistungsaufnahme unter 400 W beachten, Schalter einschalten) angeschlossen werden. Nun wird CIRCON neu gestartet. Nach einigen Sekunden beginnt das Gerät grün zu blinken. Fassen Sie nun den Vorlauffühler fest zwischen Daumen und Zeigefinger, um ihn zu erwärmen. Nach ca. 10 Sekunden muss die Tischlampe einschalten und am Gerät die Blinksequenz grün-orange sichtbar sein. Ist dies der Fall, so sind das Gerät und der Vorlaufsensor mit großer Wahrscheinlichkeit in Ordnung. |
Wie kann ich die Temperatur-fühler überprüfen? |
Beide Temperaturfühler sind baugleich und besitzen nur für die Installation verschiedene Farbkennzeichnungen. Während des Betriebs wird nur der Vorlauffühler überwacht, weil der Rücklauffühler zum Betrieb nicht zwingend erforderlich ist. Um auch den Rücklauffühler zu testen, kann dieser anstelle des Vorlauffühlers am Gerät angesteckt werden. Blinkt nach kurzer Reaktionszeit die Anzeige rot, so liegt ein Defekt vor. |
