Intelligente Zirkulationspumpen-Steuerung
für die Warmwasser-Hausversorgung

- Hightech auf kleinstem Raum

Spareffekte

 

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Letztes Update: 2009-03-11

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Alternative Möglichkeiten zur Steuerung einer Zirkulationspumpe
(oder: Der liebe "Wettbewerb")

Die traditionellste und billigste Steuerung ist die Zeitschaltuhr, mit der die Laufzeiten der Pumpe fest vorprogrammiert werden.  Wenn man sich außerhalb dieser Zeiten zum Duschen entschließt, wird das ein kühles Vergnügen. Dafür schaltet die Pumpe zu anderen Zeiten wieder ein, wenn sie keiner braucht.  Zeitverschiebung zwischen Sommer- und Winterzeit, veränderter Tagesablauf  usw. bedeuten immer wieder, umzuprogrammieren und dennoch oft daneben zu liegen.

Bedarfsoptimierter ist eine Fernbedienung, mit der von jeder Entnahmestelle im Haus aus die Zirkulationspumpe gestartet werden kann. Neben den über Leitungen angeschlossenen Tastern oder den Funkfernbedienungen gibt es hierfür auch verschiedene Geräte, die man mit " Wasserhahn als Fernbedienung " bezeichnen kann: Eine kurzzeitige Entnahme von Warmwasser löst den Start der Pumpe aus, wofür entweder ein Strömungssensor in die Rohrleitung einzubauen ist oder ein Temperaturfühler außen angelegt wird. Auch in unserem Gerät ist eine solche Funktion enthalten. 
Von anderen bekannten Wirkprinzipen sind uns keine serientauglichen Produkte bekannt.

Strömungssensoren besitzen einen Drehgeber, der wie bei einer "Wasseruhr" von der Strömung bewegt wird und ein Signal abgibt, sobald Wasser entnommen wird. Obwohl dieses Verfahrens unzutreffend von seinen Anbietern gern als besonders zuverlässig hervorgehoben wird, löst es die Pumpe zuweilen auch ohne Bedarf aus, z. B. bei vorhandener Schwerkraft-Zirkulation. Deshalb wird in derartigen Geräten die Reaktion auf Wasserentnahme künstlich verzögert, um Fehlstarts zu unterbinden, was wiederum die gepriesene "schnellere Reaktion auf Wasserbedarf" relativiert .
Das Hauptproblem ist aber der Strömungssensor selbst, der mit einigem Installationaufwand in die Rohrleitung eingesetzt werden muss.
Außerdem sind die mechanischen Teile des Sensors Kalkablagerungen und Verschleiß ausgesetzt, weshalb es zu Ausfällen kommen kann. Auch berichten Anwender solcher Strömungssensoren von Geräuschen, die sich über das Rohrnetz im ganzen Haus verbreiten.

Temperaturfühler können ganz unterschiedlich ausgeführt sein und ausgewertet werden. Besonders an nichtmetallischen Rohrleitungen (Kunsstoffrohre) ist eine zuverlässige und schnelle Erkennung nicht so einfach.
Als wir im Jahr 2001 den ersten Serien-CIRCON auf den Markt brachten, wurde unsere Temperaturauswertung als Alternative zum Strömungssensor von einigen "Experten" noch belächelt, weil vorher andere Versuche nach diesem Prinzip scheiterten. Sehr bald wurde aber klar, dass unsere bis ins Detail ausgereifte Technik zuverlässig und reaktionsschnell an jedem Rohr funktioniert. Seit der Version 3 wird sogar die Wasserentnahme im erwärmten Rohrsystem sicher erkannt.

Wir sehen deshalb keinen einzigen Grund mehr, statt der wartungsfreien und langlebigen Temperatursensorik noch mechanische Geber zu verwenden.

Das trifft aber nicht auf Temperatursensoren einiger Möchtegern-Nachahmer zu, die es inzwischen auf dem Markt gibt. Hier wird viel technischer Unsinn mit verwirrenden Versprechungen vertrieben. Manche Nachahmer kopierten inzwischen sogar Teile unserer Beschreibungen oder technischer Daten, ohne diese auch nur annähernd zu erfüllen. Bitte schauen Sie also hier genauer hin, was Ihnen angeboten wird.

Eine Fernbedienung - egal auf welche Art - löst aber ein Problem noch nicht:
Wenn die Zirkulationspumpe startet, dauert es noch einige Zeit - bei unzweckmäßigen Rohrinstallationen sogar 10 Minuten und länger - bis das erwärmte Wasser mittels Zirkulation auch an den entferntesten Zapfstellen angekommen ist. Hier hilft nur die Lernfähigkeit der Pumpensteuerung, also der vorausschauende Pumpenstart durch automatische Speicherung der statistisch gewichteten Verbrauchsgewohnheiten, wie sie im CIRCON realisiert ist.

Doch Vorsicht: Auch hier wird mitunter Lernfähigkeit versprochen, die in Wirklichkeit keine ist, sondern etwas ganz anderes, ganz banales, z. B. die einfache Ermittlung der Pumpenlaufzeit bis zur beginnenden Erwärmung des Rücklaufs oder das undifferenzierte Reproduzieren der Warmwasser-Entnahmezeiten des Vortags, meint.
Andere "Wettbewerber" machen aus ihrem Unvermögen eine Tugend und erklären spitzfindig, weshalb die Lernfähigkeit keinen Sinn habe - schließlich könne man ja nicht vorhersagen, wann irgendeiner irgenwann einmal warmes Wasser benötigt.

Das kann man tatsächlich nicht. Die meisten Bedarfszeiten entstehen aber innerhalb allgemeiner Gewohnheitsintervalle und werden von CIRCON korrekt "vorhergesagt", wodurch ein passables Komfort-Niveau trotz wesentlicher Einsparungen erhalten bleibt.
Für die wenigen Bedarfsanforderungen außerhalb der Reihe funktioniert daneben immer noch unsere "eingebaute Fernsteuerung".

Übrigens kann jeder Nutzer am CIRCON das vorausschauende Einschaltverhalten zwischen maximalem Komfort (etwa vergleichbar mit einer selbst programmierenden Zeitschaltuhr) und maximalem Spareffekt (Start nur bei direktem Bedarf und bei täglichen festen Entnahmezeiten) individuell einstellen. Hierbei hilft auch die Prozent-Anzeige der Pumpen-Betriebszeit pro Tag, die seit 2007 in das Gerät integriert ist.

Intelligente Zirkulationssteuerung ist keine schwarze Kunst, wird aber leider zuweilen auch von "schwarzen Schafen" feilgeboten.

        

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